Von kaputten Brücken und ungerechter Liebe

Heute ist Ostern. Ein Fest wo man bunte Eier – manchmal auch Schokohasen – versteckt, die die Kinder dann suchen dürfen. Ein Spaß für die ganze Familie.

So, bevor den Kindern in Form des Osterhasen ein weiterer Bär aufgebunden wird – denn, Plotttwist: Der existiert gar nicht – schauen wir uns lieber an, was es wirklich mit Ostern auf sich hat.

Kapitel 0: Vorwort

Alles hat irgendwann mal angefangen.

Am Anfang der Bibel wird beschrieben, wie Gott diese Welt schafft – und sie war gut.

Es geht weiter mit der Schöpfung von uns – den Menschen.

Gott erschafft uns nach seinem Ebenbild, perfekt, ohne Fehler, ohne Sünde – eben sehr gut.

Dort ist es aber nicht zu Ende. Die ersten Menschen – Adam und Eva – leben also in einem wunderschönen Garten, dem Paradies.

Sie haben alles, was sie brauchen, Gott hat ihnen nur eine Regel gegeben: Sie dürfen nicht vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen essen.

Einfach genug, könnte man denken.

Die Kurzfassung der ganzen Geschichte: Adam und Eva haben von dem Baum gegessen und jetzt sind wir Sünder.

Jetzt sind wir von Gott getrennt.

Kapitel 1: Was an Ostern wirklich passiert ist

Die Brücke zwischen Gott und Mensch ist zerbrochen – was aber nicht zerbrochen ist, ist Gottes Liebe zu uns.

Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab.
Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.

Johannes 3,16

Vor drei Tagen war Karfreitag, der Tag an dem wir an die Kreuzigung Jesu‘ erinnern – aber ich will nicht spoilern.

Gott hat also seinen einzigen Sohn auf diese Erde geschickt, um uns zurückzuholen.

In den Jahren in den Jesus hier auf der Erde war, haben wir ihn ausgeschlossen, abgelehnt und schlussendlich ist er durch eine Rufmordkampagne, die von den Pharisäern angezettelt wurde, unschuldig am Kreuz gestorben.

Für manche ist die Geschichte hier zu Ende. Jesus ist Tod, alle Hoffnung in diesen vermeintlichen Retter ist verloren. Vielleicht war er doch nicht Gottes Sohn.

Kapitel 2: Die Hoffnung stirbt zuletzt

Glücklicherweise ist die Geschichte hier noch nicht zu Ende – sonst wäre Ostern vielleicht einfach ein überflüssiger Feiertag, der die blühenden Blumen und Schokohasen feiert.

Drei Tage nach der Kreuzigung gingen zwei Frauen – Maria und Maria – zu dem Grab von Jesus, um seinen Körper zu salben. Was sie am Grab vorfanden, betrifft uns alle.

Das, was sie vorfanden, waren ein paar Leinentücher. Das Grab war leer.

Jesus war weg, auferstanden.

Kapitel 3: Eine Quantenposition

Jesus war Tod, aber irgendwie doch nicht.

Er war gestorben, aber sein Körper war nicht mehr im Grab.

Was so unerklärlich scheint, ist der Schlüsselpunkt für Ostern – eigentlich für den gesamten christlichen Glauben.

Gott hat Jesus – seinen einzigen Sohn – auf diese Erde geschickt, damit Jesus all die bösen Dinge, all die Fehltritte – weg von Gott – auf sich nimmt.

Denn der Lohn der Sünde ist der Tod

Römer 6,23a

Durch Jesu‘ Tod am Kreuz hat sich dieser Zustand aufgelöst. Er hat all unsere Fehltritte mit in den Tod genommen. Er hat den Tod überwunden.

Kapitel 4: Zurück zum Anfang

Dadurch dass Jesus gestorben und wieder auferstanden ist, wurde die Verbindung zwischen Gott und Mensch wieder aufgebaut.

Wir haben wieder Zugang zu dem Leben in der Ewigkeit, dem Leben im Paradies, wie Gott es vorgesehen hat.

Also ist Ostern eigentlich ein Fest von unendlicher, ungerechter Liebe, von kaputten Brücken und Gottes Plan.

Mal wieder… 😜

Frohe Ostern! ♥

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Benjamin

Hallo! Ich bin Benjamin.
Ich mag Computer, die Natur und Bücher.
In meiner Freizeit schreibe ich Andachten und Code.

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