Was ist so einzigartig an unserem Gott?

Die Geschichte in 2. Chronik 20 hat mich sehr beeindruckt.

Diese handelt von einem Mann: Joschafat, der König von Juda.
An ihm war nichts Besonderes. Er war ein ganz normaler König.
Sein Reich und seine Streitmacht waren unbedeutend gegenüber den großen Mächten um ihn herum.
Sein Einfluss war nicht groß in der Region. Was war denn das nteressante an diesem Mann? Nichts! Außer: er kannte und schätzte Gott.

Eines Tages steckte Joschafat in der Klemme! Die Königreiche um ihn herum kamen, um ihn zu vernichten! Was jetzt? Er kann seine Verbündete fragen. Er kann Ägypten um Hilfe bitten! Daran verschwendet Joschafat keinen Gedanken. Er wendet sich an Gott. Sofort!

„Unser Gott, willst du sie nicht richten? Denn in uns ist keine Kraft gegen dieses große Heer, das gegen uns kommt. Wir wissen nicht, was wir tun sollen, sondern unsere Augen sehen nach dir!“ (2. Chronik 20,12)

Gott antwortet: „“Ihr sollt euch nicht fürchten und nicht verzagen vor diesem großen Heer, denn nicht Ihr kämpft, sondern Gott! (2. Chronik 20,15,16)  “.. tretet nur hin und steht und seht die Hilfe des Herrn, der mit euch ist“.”Morgen zieht ihnen entgegen…“

Naja, nicht ganz so einfach, einem Heer entgegen ziehen, wenn einem die Angst in den Knochen steckt! An der Situation hat sich ja nichts geändert, außer dass Joschafat und sein Volk Gott um Hilfe gebeten haben!

Sie überwinden ihre Angst und ziehen gegen das Heer! Aber Halt! Die Überschrift über diesen Text heißt doch: „Was ist so einzigartig an unserm Gott!“

Gott ist schon fertig, als Joschafat mit seinem Heer ankommt! – Ja, das “große” Problem ist schon gelöst, bevor Joschafat nur eine Hand bewegt hat. Gott hat das Heer der Feinde in einen Hinterhalt geführt. Dann hat jeder gegen jeden sein Schwert erhoben. Joschafat kommt an und findet nur tote Feinde. Er und seine Leute sammeln nur noch die reiche Beute der Feinde ein!

Ich stehe manchmal vor solch einem Heer, einem Heer von Schwierigkeiten und habe Angst und ich suche nach Auswegen und Lösungen. Und ich suche am falschen Ort, bei Menschen. Doch Gott hat schon eine Lösung! Ich muss zu ihm gehen, ich muss mich nur auf ihn verlassen und mich diesen Dingen mit Gottes Hilfe entgegenstellen.

Und das finde ich bemerkenswert an Joschafat: Er geht zu Gott und stellt sich den Schwierigkeiten und Ängsten entgegen. Und er wird gesegnet! Gott schenkt dem Königreich Frieden!

Das will ich auch! – Gott hilf meinen Unglauben!

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Stefan
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