Niemals weg

Dieses Mal gibt es leider keine fancy Einleitung, lebt damit!


Mama hat mich zur Bushaltestelle gebracht.
Ich beeile mich aus dem Auto raus zu kommen, und in den Bus einzusteigen.
Als ich im Bus saß, bemerkte ich: Ich habe meine Maske im Auto vergessen.

Was soll ich jetzt tun?

Ich versuchte alle Möglichkeiten abzuwägen.

  1. Bis zum Ende durchfahren, und mich in der Schule abholen lassen.
  2. Bei der nächsten Haltestelle aussteigen, und hoffen ich komme irgendwie entweder nach Hause oder in die Schule.
  3. Doch irgendwo eine Maske finden. Aber das wird eh nicht passieren.

Keine Möglichkeit ist optimal. Alles führt in eine Sackgasse.

Mein Plan (?)

Ich sitze dann also im Bus, mit der Jacke meinen Mund bedeckend – für die Nase hat es nicht mehr gereicht. 👃

Dann kommt zu allem Überfluss noch eine Durchsage:

(Da-Da-Da-Da) Bitte achten Sie auf das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung in Bus, Bahn und an Haltestellen. Sie schützen damit sich und andere.

Ich habe gehofft, niemand sieht mich, und meinen kläglichen Versuch eine Maske aus meiner Jacke zu machen.

Aber zum Glück…

Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege.

Irgendwie habe ich jetzt ein Déjà-vu.

Egal, mein Plan war kläglich. Zum Glück verstehe ich seine Pläne manchmal nicht.

Wie aus dem nichts (*hust* zwei Reihen hinter mir *hust*) kam ein Mädchen und hat mir ihre zweite Maske gegeben.

Danach war mein Tag gerettet. Ich hätte auch eine Maske in meinem Rucksack finden können, aber Gott ist kreativ. Er findet immer wieder Wege, wie er uns Dinge beibringt.


Ich habe gedacht, Gott hat mich allein gelassen, ich brauche jetzt einen Plan.

Aber warum vertraue ich mir mehr, als dem, der die Welt gemacht hat, als dem, der längst einen Plan hat?

Standardbild
Benjamin

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