Gebaut, Verloren, Erkauft

Ein Junge ist sehr gut im Boote bauen.
Er geht oft in den Wald und schnitzt dort kleine Schiffchen.

Eines Tages, als er wieder ein Schiffchen fertig geschnitzt hat, geht er an einen See und lässt es dort ins Wasser.

Als es da so schwimmt, kommt es in eine Strömung und treibt weg vom Ufer.

Der Junge rennt dem Boot hinter her, aber die Strömung ist zu stark – das Boot treibt ab.

Traurig geht er nach Hause.

Ein paar Tage später ist er in der Stadt und sieht in einem kleinen Tante-Emma-Laden ein Boot. Es ist sein Boot!

Er will sofort in den Laden rennen, um sein Boot wieder zu bekommen. Aber wie soll er beweisen, dass das Boot wirklich ihm gehört?
Er kann es nicht, die Verkäuferin wird ihm sein Boot nicht einfach wiedergeben, nur weil er behauptet, er habe es gebaut.

Er muss es kaufen.

Traurig geht er nach Hause und köpft sein Sparschwein.
Es reicht lange nicht.

Jetzt fängt er an, den Rasen bei den Nachbarn zu mähen, er putzt Autos, trägt Zeitung aus und jätet Unkraut.

Er macht die Drecksarbeit.

Als er endlich nach Wochen an Arbeit das Geld zusammen hat, rennt er zu dem Laden.

„Ich hätte gerne dieses Boot“, verkündet er der Verkäuferin mit strahlenden Augen.

Er gibt ihr das Geld, sie gibt ihm sein Boot.

Gebaut, Verloren, Erkauft!

Gott hat das für uns gemacht!
Er hat uns gebaut, du bist einzigartig.
Er hat dich an die Sünde in dieser Welt verloren – nicht, weil er Mal nicht aufgepasst hat, sondern weil du dich entschieden hast, zu gehen.
Er hat dich erkauft. Nicht mit Geld. Sondern mit viel mehr, er hat seinen Sohn für dich gegeben. ❤️

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Benjamin

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