Routinen, Neuanfänge und ob Gott nur an Weihnachten Wunder tut

Wir stehen kurz vor einem neuen Jahr, vielleicht ist es schon 2020, wenn du das hier liest.

Ich weiß nicht, wie das bei dir war – in meinem Umfeld ist es so üblich, sich Vorsätze fürs neue Jahr zu machen.

In meiner Familie haben wir das zwar nie wirklich gemacht, aber in der Schule haben das alle gemacht.

  • „Mehr Sport machen“
  • „Weniger Zeit am Handy verbringen“
  • „Gesünder Essen“
  • „Bio kaufen“ wären dann solche Vorsätze

Was sagt Gott zu solchen Vorsätzen – im Prinzip tun sie uns ja gut, oder?

Ehrlich gesagt, immer, wenn ich mir einen Vorsatz gemacht habe, hat es nicht lange gedauert und ich konnte stolz auf mich sein, weil ich es auch dieses Jahr wieder nicht länger ausgehalten habe.
Ich kann Vorsätze auf lange Sicht nicht halten.
Was mache ich dann? Meist denke ich: Schon wieder, wie letztes Jahr – passiert halt, was kann ich dafür?

*An die eigene Nase pack* Ich kann das nicht alleine schaffen, aber zu sagen: „Ich kann das ja eh nicht schaffen – passiert halt!“ ist falsch.

— Neuanfänge —

Ein neues Jahr ist für mich wie ein großer Neuanfang.
Die kleinen Neuanfänge passieren jeden Tag – jeden Moment.

Wenn man sich bei jemandem entschuldigt, sich nach Jahren wieder trifft…

— Routinen —


Morgens um 6 Uhr aufstehen, Schulsachen packen und aus dem Haus gehen.
Jeden Tag passiert so viel, worüber wir gar nicht mehr wirklich nachdenken.
Wie oft haben wir uns schon Pläne gemacht, oder wollten irgendwas noch schnell erledigen, aber dann ist doch etwas dazwischen gekommen…
Zum Glück…

Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege.

Ich finde, Vorsätze können einen guten Anfang machen, aber es darf nicht sein, dass man sich auf Weihnachten freut, weil man doch unbedingt diese eine schlechte Gewohnheit loswerden will – denn: „Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist’s unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich.“ Matthäus 19,26

Bei Gott sind alle Dinge möglich.
Er muss nicht erst bis Weihnachten warten, bis er sagen kann: „So, du hast diese Angewohnheit jetzt nicht mehr!“
Jederzeit, wirklich immer und überall!

Gestern, heute und in Ewigkeit!

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Benjamin

4 Comments

  1. […] Eine Entscheidung, die vieles verändern kann […]

  2. […] liebsten Fachrichtung „drehen“. Dann auf einer Fachhochschule das Studium zum Ingenieur. Mein Plan stand fest und nichts konnte mich aufhalten. Ich hatte zwei Zusagen für eine […]

  3. […] oft höre ich: „Ich möchte mehr Zeit mit Gott […]

  4. […] neues Kapitel beginnt jeden Tag, es ist deine Aufgabe, es mit einem Lächeln zu beenden. […]

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